2008: olympia im reich der mittel: doping in china

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dokumentation, 45 minuten
ard
, 2008
autoren:
hajo seppelt, jo goll

im olympiajahr wollte china demonstrieren, dass der sport im bevölkerungsreichsten land der welt sauber sei. die kommunistische sportführung in peking behauptete, sie kämpfe kompromisslos und entschieden gegen doping. die ard-reporter hajo seppelt und jo goll blickten in ihrer dokumentation hinter die kulissen der chinesischen anti-doping-propaganda.
mehrere monate lang hatte das team in china und anderen ländern recherchiert. bei den dreharbeiten im gastgeberland der olympischen spiele stießen die autoren immer wieder auf beklemmende zustände: streng abgeschirmte trainingslager, zum schweigen verurteilte trainer, polizeiverhöre von dopingopfern, chemiefabriken, die mit dopingmitteln den weltweiten schwarzmarkt überfluten und vor ort illegaler handel mit verbotenen substanzen. selbst das hochriskante gendoping, also den eingriff ins menschliche erbgut zur leistungssteigerung boten chinesiche ärzte längst an. zum ersten mal gelang es einem fernsehteam, dafür beweise zu liefern.

wie china und seine sportler mit dem dopingproblem im olympiajahr umgingen, zeigt die ard-dokumentation „olympia im reich der mittel: doping in china“ (englische fassung: “flying high in the middle kingdom: doping in china”).

links:
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